Pedelec

Fahrradmotor lässt sich per Smartphone-App steuern

28.10.13 | Redakteur: Thomas Kuther

FlyKly: der Fahrradmotor lässt sich per App steuern
FlyKly: der Fahrradmotor lässt sich per App steuern (Bild: FlyKly)

New Yorker Tüftler haben den flexiblen Fahrradmotor FlyKly entwickelt. Dabei handelt es sich um ein Hinterrad mit einem in den Speichen befestigten kleinen Elektromotor, der sich über das Smartphone via App steuern lässt.

Der Prototyp erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 32 km/h über eine Distanz von 48 km. Gelegentliches Treten in die Pedale reicht zum Aufladen aus. Mitgeliefert wird ein GPS-fähiger Minicomputer, der die Fahrt verfolgt und über die Smartphone-Applikation schnellere Routen vorschlägt.

Lampe, Smartphone-Ladestation und Halterung

Der Minicomputer, der am Lenker des Fahrrads befestigt wird, ist als Lampe, Ladestation für das Smartphone und gleichzeitige Halterung dafür ausgelegt. Die mit vollem Namen FlyKly Smart Wheel genannte Entwicklung ist vor allem auf eine einfache Installation ausgerichtet. Der 4,1 kg schwere Motor wird am Hinterrad in die Speichen geklickt. Der User muss dann nur kurz in die Pedale treten und die gewünschte Geschwindigkeit über die App einstellen.

Geladen wird beim Treten, bergab oder über das Stromnetz

Das Smart Wheel lädt sich entweder über gelegentliches Treten oder über ein Stromnetz voll aufladen. Die Verbindung des elektrischen Motorkonzeptes mit einem Minicomputer, der per Smartphone-App zu bedienen ist, bietet viele Vorteile, die ein klassisches Elektrofahrrad nicht hat. So kann der FlyKly-Nutzer mit der App den Radmotor bei Bedarf sperren – zum Beispiel, wenn das Fahrrad abgestellt wird. Mögliche Diebe lassen sich über das GPS-Modul tracken.

Produktstart 2014 ab 590 US-$

Das gesamte Konzept ist offen für Nutzer und verfügt über eine Programmierschnittstelle, um weitere Features zu integrieren. So hat Pebble beispielsweise eine Applikation veröffentlicht, mit der sich FlyKly über eine Smartwatch steuern lässt. Das System hat jedoch seinen Preis. Hightech-Biker müssen 590 US-$ (rund 440 €) berappen. Den Minicomputer, die Smart Light, gibt es auch separat für 59 US-$. Das Produkt kommt Anfang 2014 auf den Markt.

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