Rekordfahrzeug

Fürst Albert von Monaco enthüllt das leistungsstärkste Elektroauto der Welt

27.09.13 | Redakteur: Thomas Kuther

Gildo Pallanca Pastor (links) mit Fürst Albert II. von Monaco
Gildo Pallanca Pastor (links) mit Fürst Albert II. von Monaco (Bild: Venturi Automobiles)

Am 18. September erhielt das Venturi-Team auf der Landebahn des Flughafens von Wendover, Utah, USA, wo das Team die vorherigen acht Tage über gearbeitet hatte, Besuch von seiner Durchlaucht Fürst Albert II. von Monaco sowie Fürstin Charlène.

Der Souverän von Monaco war eigens angereist, um in einer Weltpremiere den Venturi VBB-3 zu enthüllen, ein brandneues Elektroauto der Marke Venturi mit rund 1800 kW, was für eine Spitzengeschwindigkeit von über 600 km/h reichen soll.

Schlechtes Wetter: FIA sagt den Rekordversuch ab

Nach zweijähriger Entwicklungsarbeit sollte der Anwärter auf den Geschwindigkeitsrekord an Land eigentlich in den letzten Tagen über die Salzebenen von Bonneville rasen, aber aufgrund schlechter Witterungsverhältnisse musste die FIA den Rekordversuch absagen.

Venturi hält Land-Geschwindigkeitsweltrekord für E-Fahrzeuge

Daraufhin bot Fürst Albert dem in Monaco ansässigen Unternehmer und Präsidenten von Venturi Automobiles Gildo Pallanca Pastor seine Hilfe an. Das Unternehmen ist Marktführer im Bereich hochleistungsfähige Elektrofahrzeuge und hält seit 2010 mit 495 km/h den FIA-Land-Geschwindigkeitsweltrekord für Elektrofahrzeuge.

Intensive Zusammenarbeit mit der Ohio State University

Bei ihrem jetzigen Besuch hatten der Fürst und die Fürstin Gelegenheit, sich die Designs und die technologischen Neuerungen, die das Kernstück des Projekts bilden, in aller Ausführlichkeit erklären zu lassen. Als echte Werkstätte für Technologie ist der Venturi VBB-3 das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Venturi Automobiles und der Ohio State University, die im Jahr 2009 ihren Anfang nahm. Diese dritte Generation von Venturi „Jamais Contente“ ist das leistungsstärkste reine Elektroauto, das jemals gebaut wurde, und schickt sich an, bis 2014 die 600 km/h zu knacken.

Die Mobilität von Morgen im Visier

Gildo Pallanca Pastor: „Ich bin stolz darauf, dass ich die Enthüllung dieser neuen sportlichen, technologischen und ökologischen Herausforderung gemeinsam mit seiner Durchlaucht und der Fürstin begehen konnte. Es ist wirklich spannend, an einem solchen Projekt zu arbeiten und der Mobilität von Morgen bei ihrer Entwicklung zu helfen.“

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