Borgward BX5: In Deutschland rein elektrisch

SUV könnte in Bremen vom Band rollen

01.03.17 | Autor / Redakteur: sp-x / Benjamin Kirchbeck

Borgward bringt den BX5 in Deutschland als reines E-Fahrzeug auf den Markt.
Borgward bringt den BX5 in Deutschland als reines E-Fahrzeug auf den Markt. (Bild: Borgward)

Borgward bringt den BX5 2019 nach Deutschland. Anders als zunächst gedacht wird das kompakte SUV keinen Hybridantrieb an Bord haben, sondern als reiner Stromer kommen.

Rein elektrisch statt als Hybrid: Borgward bringt sein Kompakt-SUV BX5 ausschließlich als Elektroauto auf den deutschen Markt. 2019 will die Bremer Traditionsmarke in chinesischer Hand den Verkauf hierzulande starten, auch das neue Werk in Bremen soll dann die Arbeit aufgenommen haben.

Die konventionelle Version des BX5 wird bereits ab März in China gebaut und zunächst auch vor allem im Reich der Mitte verkauft. Der 4,48 Meter lange Allrader nutzt die Architektur des gut 20 Zentimeter längeren BX7 und will wie dieser Premium-Anmutung zu einem günstigen Preis bieten. Helfen sollen dabei unter anderem ein aufwendiges Fahrwerk mit Mehrlenkerhinterachse, ein modernes Infotainment-System mit Apple Car Play und ein Concierge-Service, der kleine Dienstleistungen anbietet.

Außerhalb Deutschlands wird das Kompakt-SUV von einem 1,8-Liter-Turbobenziner mit 140 kW/190 PS angetrieben, der an einen Sechsgang-Automatik gekoppelt ist. Den bei der Messe-Premiere 2016 in Genf angekündigten Plug-in-Hybridantrieb gibt es zunächst nicht. Dafür soll bereits in zwei Jahren ein reiner Elektroantrieb verfügbar sein, zu dem der Hersteller noch keine weiteren Details nennt.

Gebaut werden könnte der BX5 im neuen Montagewerk Bremen, das 2018 den Betrieb aufnehmen soll. Auch der große Bruder BX7 könnte dort aus Einzelteilen endmontiert werden. Preise für die neuen Modelle nennt Borgward nicht, sie dürften allerdings deutlich unter denen vergleichbarer Fahrzeuge der deutschen Premiumhersteller liegen. Mercedes und BMW etwa wollen zum Ende des Jahrzehnts ähnliche E-Modelle im Programm haben, die wohl kaum weniger als 60.000 Euro kosten dürften.

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