Thema: Nissan bringt seriellen Hybrid ohne Plug-in-Funktion

erstellt am: 08.11.2016 07:09

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E-Auto mit Verbrennungsmotor
Nissan bringt seriellen Hybrid ohne Plug-in-Funktion


Nissan hat in Japan den Kleinwagen Note mit einem neuen, seriellen Hybridantrieb vorgestellt. Im Unterschied zum BMW i3 mit Range Extender, den ebenfalls ausschließlich der E-Motor antreibt, lässt sich das Modell aber nicht an einer Steckdose laden.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Nissan bringt seriellen Hybrid ohne Plug-in-Funktion
08.11.2016 07:09

Wird nicht immer gesagt, serielle Hybridantriebe im PKW seien nicht wirtschaftlich?

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nicht registrierter User


RE: Nissan bringt seriellen Hybrid ohne Plug-in-Funktion
22.11.2016 17:59

Das ist - mit Verlaub- völliger Unsinn und bezieht sich noch auf uralte Modelle ohne Pufferbatterie mit daher überdimensionierten Verbrennungsmotoren.

Der serielle Hybrid wird wohl noch für eine sehr lange Übergangszeit das Auto der Vernunft, auch wenn es der deutschen KFZ-Industrie/Lobby überhaupt nicht ins Konzept passt. Hier will man ohen Rücksicht auf Verluste noch rausholen was zu holen ist. (Solange noch etwas zu holen ist - Grüße aus China und anderswo)

Im Prinzipist er ja ein reines Elektroauto mit einem eingebauten, Benzin-, Diesel- oder Gas-betriebenen Generator, der den Strom zum Fahren erzeugt. Dadurch kann die Mechanik sehr viel einfacher ausfallen; Klassiches Getriebe und Differential können ganz wegfallen (so wie bei jedem anderen Elektroauto auch, wenn es nicht gerade von VW kommt) und damit können Übertragunsgsverluste minimiert und Gewicht gespart werden. Richtig sparsam wird der serielle Hybrid aber erst durch eine vernünftig dimensionierte Pufferbatterie, die dafür sorgt, dass in den seltenen Fällen, wo wirklich viel Leistung gefordert wird (Beschleunigen, Einfädeln, Überholen)genügend Leistung bzw. gespeicherte Energie zur Verfügung steht. Im Normalbetrieb läuft der Motor dann stets in einem verbrauchsoptimalen Bereichvom Leistungsüberschuss kann dann die Batterie geladen werden. Bei voll bzw. genügend geladener Batterie kann der Motor dann auch ganz abgeschaltet werden. Gewichtsersparnis, Effizienzgewinn durch die Einsparung von Getrieben Übersetzungen, sowie das vollständige Abschalten des Motors bei geldener Batterie plus Energierückgewinnung durch Rekuperation sorgen dafür, dass ein vernünftig dimesionierter serieller Hybrid verbrauchsgünstiger ist als ein konventioneller Verbrenner und vor allem auch deutlich weniger Schadstoffe erzeugt.
Da Verbrennungsmotor und Elektromotor mechanisch nicht gekoppelt sind (auch nicht über die Strasse, wie etwa der i8 von BMW lässt sich natürlich nicht mit hoher Gesamt-Systemleistung protzen.
Dass einJapanischer Hersteller aufgrund der Kapazitätsengpässe im eigenen Land auf eine Nachlademöglichkeit vom Stromnetz (Plug-In) verzichtet ist zwar nachvollziehbar; sollte aber für den Export schnellstens geändert werden.

Serielle Hybridautos sind Vernunftsfahrzeuge; man kann mit ihnen bei eigentlich völlig ausreichenden mässigen Geschwindigkeiten bis etwa 120 km/h sparsam im Verbrenner-Modus (2-Liter-Auto)umweltfreundlich große Strecken zurücklegen und die letzten paar Kilometer im Stadtverkehr völlig emissionsfrei fahren.
So wie Einkaufsfahrer und Kurzstreckenpendler bis etwa 30 km einfach/Tag rein elektrisch und emissonsfrei fahren könnten

Zudem könnten mit diesen Autos bei den Elektroauto-Teilen schnell hohe und wirtschaftliche Stückzahlen erreicht werden. Bis es dann in 10 oder 20 Jahren, wenn es endlich wirtschaftlich, infrastrukturmässig und reichweitemässig sinnvolle reine elektrische Lösungen gibt. Dann würden nur die Akkus größer werden und die Motor/Generatorkombination wegfallen...

DAS wäre die Zukunft...

Heutige Brennstoffzellen sind leider auch mittelfristig keine Lösung
Nicht genügend bezahlbares Platin, Sichere(re) Betriebsstoffe weder ausgreift noch effizient, reiner Wasserstoffbetrieb (Knallgasbetrieb) zu gefährlich und Wasserstoff zu flüchtig. Bei XY kriegen sie ja nicht mal Erdgas (CNG) sicher auf die Reihe, wie der letzte Bumm-Unfall gezeigt hat.
Wasserstoffträger (Lopec) sind derzeit nur von einem Hersteller (Lizenzkosten!) einigermassen ausgereift erhältlich, etc ...

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