Bedeutung der Formel E

Innovationsfeld E-Mobilität einmal anders

14.09.16 | Autor: Thomas Kuther

Seit über 40 Jahren unterstützt Würth den Motorsport. Dabei nutzt der Hersteller den Motorsport auch als anspruchsvolles Versuchsfeld.
Seit über 40 Jahren unterstützt Würth den Motorsport. Dabei nutzt der Hersteller den Motorsport auch als anspruchsvolles Versuchsfeld. (Bild: Bild: Würth Elektronik eiSos)

Seit über 40 Jahren unterstützt das Unternehmen Würth den Motorsport. Dabei stehen nicht nur Werbeaspekte im Vordergrund – der Hersteller nutzt den Motorsport als besonders anspruchsvolles Versuchsfeld für technologische Entwicklungen. Das gilt auch für die Formel E – die neue Rennserie für Elektroboliden und moderne FIA-Schwester der klassischen Formel 1.

Das Versuchslabor „Rennstrecke“ in der Formel E vereint viele Herausforderungen. So trägt die Formel E ihre Rennen nicht auf speziellen Rennstrecken, sondern auf Stadtkursen in Metropolen auf nahezu allen Kontinenten aus. Das bedeutet teils wenig optimale Straßenbelagsverhältnisse, Randsteine und Unebenheiten, die die Elektrorennwagen bei Geschwindigkeiten von über 200 km/h zum Springen bringen. Extreme Beschleunigungskräfte, brennende Hitze oder tropischer Regen sind weitere Herausforderungen für Fahrer und Technik.

Oliver Opitz, Division Manager Strategische Produktentwicklung bei Würth Elektronik eiSos erläutert: „E-Mobilität ist für uns das Leitbild, das über das reine Kraftfahrzeug hinausgeht. Wir vereinen in diesem Bereich verschiedene Innovationsfelder. Dazu gehören Komponenten, Konnektivität – sowohl drahtgebunden als auch drahtlos, Energiespeicher, Sensorik, Ladeinfrastrukturen und Ladetechnologien, ja sogar die Transporttechnik in der Lean Factory. Alles, was sich mit dem Antrieb oder Vortrieb durch einen Elektromotor realisieren und vereinfachen lässt, gehört für uns in den Bereich E-Mobilität. Wir sind überzeugt: Engagierte Hersteller dieses Industriezweigs haben von Anfang an einen Zugewinn.“

Rennserie erlaubt jetzt eigene Entwicklungen

Der Hersteller für elektronische Komponenten beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit dem Innovationsfeld E-Mobilität, hat hier Entwicklungsressourcen gezielt konzentriert. Der breite Markt ist aber allgemein erst in der Entstehung und die Formel E kann hier als Feldversuch für die praktische Anwendung moderner E-Mobilität dienen.

In den ersten Jahren fuhren alle Teams der Formel E mit einem „Einheitsauto“. Mit Beginn der Formel-E-Saison 2015/2016 sind den Rennställen und beteiligten Unternehmen erste Entwicklungen – unter anderem – im Bereich des Antriebsstrangs erlaubt. Dies hat es Würth Elektronik eiSos gestattet, seine Partner aktiv mit Komponenten und Anwendungswissen in diesem Umfeld zu unterstützen.

Induktivitäten für das wichtige Power Management oder zur Entstörung, Steckverbinder in Kommunikation, Signalübertragung oder Leistungsverteilung: Der Einsatz von passiven und elektromechanischen Bauteilen von Würth Elektronik eiSos hat das Ziel, die Effizienz auf das oberste Treppchen zu heben. Der Wettbewerb und die Arbeit in der Rennserie wirken dabei sehr anregend und so kooperiert Würth Elektronik eiSos weltweit mit verschiedenen Universitäten, um neue Entwicklungen voranzutreiben.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44237808 / Komponenten)