Ladeinfrastruktur

Infineon tritt CharIN bei und fördert Standardisierung bei Elektromobilität

24.01.17 | Redakteur: Sebastian Gerstl

Infineon ist der Charging Interface Initiative e.V. (CharIN) beigetreten. Ziele der weltweit tätigen CharIN sind die Entwicklung, Etablierung und Förderung eines weltweiten Standards für die Ladeinfrastruktur für batteriebetriebene Elektrofahrzeuge.
Infineon ist der Charging Interface Initiative e.V. (CharIN) beigetreten. Ziele der weltweit tätigen CharIN sind die Entwicklung, Etablierung und Förderung eines weltweiten Standards für die Ladeinfrastruktur für batteriebetriebene Elektrofahrzeuge. (Bild: CharIn)

Infineon ist der Charging Interface Initiative e. V. (CharIN) beigetreten. Ziele der weltweit tätigen Organisation sind die Entwicklung, Etablierung und Förderung eines globalen Standards für die Ladeinfrastruktur für alle Arten batteriebetriebener Elektrofahrzeuge. Zu den Gründungsmitgliedern von CharIN gehören führende Automobilhersteller.

Infineon liefert Schlüsseltechnologien für das autonome Fahren und die Elektromobilität. Damit sich Elektrofahrzeuge weltweit durchsetzen, ist eine angemessene Ladeinfrastruktur unerlässlich. Als führender Halbleiteranbieter für Fahrerassistenzsysteme und die Elektromobilität unterstützt die Infineon Technologies AG die weltweite Standardisierung der Ladeinfrastruktur für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Deshalb ist Infineon der Charging Interface Initiative e. V. (CharIN) beigetreten.

„Infineon spielt eine entscheidende Rolle, um weltweit eine schnelle, energieeffiziente und standardisierte Ladeinfrastruktur zu verwirklichen“, sagte Peter Schiefer, President der Automotive Division bei Infineon. „Wir beschleunigen die Entwicklung der Elektromobilität mit unserer System- und Sicherheitsexpertise fürs Auto sowie mit unseren Chiplösungen auf Basis innovativer Materialien.“

Infineon ergänzt CharIN mit umfassender Erfahrung im Bereich Elektromobilität, Fahrzeug- und Datensicherheit. Als Mitglied trägt Infineon dazu bei, Ladegeräte im Auto sicher, effizient und schnell zu machen sowie eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur zu errichten.

Für die weite Verbreitung von Elektrofahrzeugen müssen die Kosten sinken – insbesondere der Batterie. Zudem sind höhere Reichweiten erforderlich. Auch braucht es ein „intelligentes“ Stromnetz – ein so genanntes Smart Grid – und eine fortschrittliche Ladeinfrastruktur mit standardisierten Steckverbindungen und Kommunikationsschnittstellen. Halbleiterlösungen von Infineon tragen bei zum technologischen Durchbruch in diesen Bereichen – Kosten und Reichweite der Batterie, Ladeinfrastruktur und Smart Grid mit allen Aspekten.

Im Energiebereich spielen Lösungen von Infineon in dreifacher Hinsicht eine zentrale Rolle: bei der Energiegewinnung durch Wind und Sonne, bei der Energieübertragung sowie bei der Einspeisung in Batterien und bei der Rückspeisung ins Netz.Die Sicherheits-Expertise von Infineon unterstützt gesichertes Zahlen an „Strom-Tankstellen“ oder bei der Rückführung von Stromreserven parkender Elektrofahrzeuge ins Netz, um Nachfragespitzen anderer Abnehmer auszugleichen. Für einen bidirektionalen Stromaustausch lassen sich Ladeeinrichtungen zudem mit weiteren Halbleitern ausstatten; die Abrechnung erfolgt über den Stromanbieter. Dazu sind Sicherheits-Chips für Authentifizierung und gesicherten Datenaustausch auch an den Kommunikationsschnittstellen von Ladestation und Fahrzeug erforderlich.

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