Autosalon Genf

Elektrischer Supersportler mit über 1000 PS und 800 km Reichweite

12.02.15 | Autor: Thomas Kuther

Beeindruckend: der elektrische Supersportler Nanoflowcell Quant F mit über 1000 PS und einer Reichweite von 800 km.
Beeindruckend: der elektrische Supersportler Nanoflowcell Quant F mit über 1000 PS und einer Reichweite von 800 km. (Bild: Nanoflowcell)

Einen elektrisch angetriebenen Supersportwagen mit imponierenden Eigenschaften präsentiert Nanoflowcell auf dem diesjährigen Autosalon in Genf: den Quant F mit einer Leistung von 1090 PS und 800 Kilometern Reichweite.

„Dieses Auto hat enorme Power, ist umweltfreundlich und einzigartig zugleich“, mit diesen Worten beschreibt Nunzio La Vecchia, Chief Technical Officer der nanoFlowcell AG, den neuen QUANT F, der am 3. März 2015 auf dem Genfer Auto-Salon 2015 seine Weltpremiere feiern wird.

800 km Reichweite und außergewöhnliche Performance

Die viersitzige e-Sportlimousine mit nanoFlowcell Antriebstechnologie ist die Weiterentwicklung des QUANT E aus dem Jahre 2014, dem ersten vom TÜV zugelassenen Automobil mit Flusszellenantrieb.

Der neue QUANT F ist komplett re-engineered und re-designed. Mit seinem neu entwickelten 2-Gang-Automatikgetriebe, hat die nanoFlowcell AG ein neues Antriebssystem entwickelt, das es so bislang noch nicht gab. Dieses 2-Gang-Getriebe wurde in Eigenentwicklung speziell für die eindrucksvolle QUANT Performance mit nanoFlowcell entwickelt. Eine Spitzengeschwindigkeit von über 300 km/h vollelektrisch mit nanoFlowcell Antriebstechnologie mit null schädlichen Emissionen runden die außergewöhnlichen Performancewerte des neuen QUANT F ab.

Umweltfreundliche Dynamik mit 801,69 kW

„Der QUANT F ist ein komplettes Re-Design seines Vorgängers QUANT E und unterscheidet sich nicht nur optisch durch seine rote Farbe, sondern auch durch die Integration neu entwickelter technischer Komponenten. So konnten wir die Performancewerte mit der nanoFlowcell noch weiter verbessern. Wir erreichen aktuell mit dem QUANT F kurzzeitig 801,69 kW (1090 PS) und ein Maximum der Nennspannung von 735 Volt (vorher 600 Volt). Das stellt eine massive Erhöhung für ein Elektrofahrzeug dar. Wichtig ist mir an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass es nicht um das Hochtreiben von PS-/kW-Werten geht, sondern für uns Forscher darum, was technisch machbar ist. Für einen zukünftigen Normalbetrieb wird die Nennspannung aus technischen wie ökonomischen Gründen beim QUANT F bei circa 400 Volt liegen. Das ermöglicht ein effizientes und sparsames Fahren und bedeutet entsprechend größere Reichweiten, bei gleichzeitig herausragenden Performancewerten mit Null schädlichen Emissionen“, verdeutlicht der Technische Leiter Nunzio La Vecchia weiter.

Video: Der Quant e auf dem Genfer Autosalon 2014

Pufferspeicher liefert bei Bedarf über 2000 Ampere

Die weiterentwickelte nanoFlowcell schiebt kontinuierlich mehr als 50 Ampere in das neu entwickelte Puffersystem des QUANT F. Dieses Puffersystem generiert wiederum bei Bedarf kurzfristig über 2000 Ampere, wenn die volle Leistung abverlangt wird. „Unseres Wissens nach hat noch niemand im Automobilbereich ein System mit über 2000-Ampere-System in einem Pkw auf die Straße gebracht. Das ist einmalig. Wir schaffen dies durch die Kombination aus unserer Flussbatterie und dem neuen Puffersystem. Dieses System ist für die Zukunft der Elektromobilität eine riesen Chance“, so Nunzio La Vecchia. Ein neu entwickeltes Monocoque aus Karbon mit schmalerer A-Säule gibt dem QUANT F im Innenraum noch mehr Platz und sorgt für elegante Linien mit enormer Sicherheit für vier Passagiere.

800 km Reichweite mit nanoFlowcell und ionischer Flüssigkeit

Neben den außergewöhnlichen Leistungsdaten und dem Design des neuen QUANT F überzeugt das Fahrzeug auch in der Reichweite: „Bitte bedenken Sie, wir fahren hier mit einer 5,25 Meter langen Sportlimousine vollelektrisch über 800 km. Dies ist kein Kleinwagen, sondern eine große Limousine für vier Personen. Eine Sportlimousine. Die nanoFlowcell AG setzt damit ein Zeichen für nachhaltige Elektromobilität der Zukunft“, so La Vecchia.

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